Kurz Natursteine

Beerdigung: Das richtige Verhalten schnell erklärt

Das wichtigste auf einen Blick

Inhaltsverzeichnis

Eine Beerdigung ist immer ein unangenehmes Thema. Bei einem Trauerfall im
Freundes- oder Bekanntenkreis ist es normal, wenn Sie nicht wissen, wie Sie sich am
besten auf einer Beerdigung verhalten sollten.

Beerdigung

Vor der Beerdigung

Falls Sie eine Trauerkarte erhalten haben, sollten Sie darauf antworten. Nutzen Sie
dafür ebenfalls eine Trauerkarte. Gedichte oder Trauersprüche können Ihnen helfen,
wenn Sie sich nicht sicher sind, was Sie auf der Karte schreiben sollen.
Es kann sein, dass in der Trauerkarte eine bestimmte Organisation als Empfänger für
eine Geldspende angegeben wird. Falls Sie die Hinterbliebenen bei den
Bestattungskosten unterstützen wollen, ist es sinnvoll anzugeben, dass Ihre
Geldspende „für Blumen” sein soll. So können Sie finanzielle Unterstützung leisten,
ohne den Angehörigen das Gefühl zu geben, sie wären darauf angewiesen.


Steht in der Trauerkarte nichts Gegenteiliges, können Sie Blumenschmuck wie zum
Beispiel einen Kranz, ein Gesteck oder eine Blume zur Beerdigung mitnehmen.
Üblicherweise wird eine Trauerschleife um einen Kranz oder ein Gesteck gelegt.
Zu den beliebtesten Trauerblumen gehören Rose, Nelken, Calla und Lilie. Dabei
symbolisieren Rosen Liebe, Schönheit und Vergänglichkeit. Die Lilie steht für das
Heilige, die Liebe, die Reinheit und das Licht. Eine Calla steht für die Hingabe,
Verführung und Auferstehung. Sie können sich allerdings auch für jede andere
Blume entscheiden, wie zum Beispiel die Lieblingsblume des oder der Verstorbenen.

Einladung


Die Organisation einer Trauerfeier ist für die Angehörigen mit viel Stress und
emotionaler Belastung verbunden. Bei der Auswahl der Trauergemeinde ist es
schwer, an jeden zu denken. Deshalb sollten Sie nicht auf eine persönliche Einladung
warten. Wenn Sie den Verstorbenen oder die Verstorbene kannten und die Anzeige
gesehen haben, können Sie auf der Beerdigung Beistand leisten.

Kleiderordnung

Wenn kein spezieller Dresscode vorgegeben ist, dominiert immer noch Kleidung in
schwarze Farbe und einfarbige Kleidungsstücke in Schwarz sowie in dunklen Blau-,
Grau- oder Brauntönen.


Es kommt auch vor, dass sich der oder die Verstorbene bunte Farben und eine
fröhliche Stimmung gewünscht hat. In diesem Fall sollten Sie sich nach diesen
Vorgaben richten. Werden allerdings keine besonderen Wünsche zur Kleiderordnung
geäußert, sollten Sie auf schlichte und dunkle Farben achten.


War der oder die Verstorbene Mitglied in einem Verein oder trug Uniform, ist es auch
üblich, dass die Kolleg:innen oder die Vereinsmitglieder:innen ihre eigene Uniform
zur Beerdigung tragen. Dadurch wird dem bzw. der Verstorbenen die letzte Ehre
erwiesen und die Lücke, die durch sein oder ihr Ableben entstanden ist, symbolisiert.

Kinder auf Beerdigungen

Mittlerweile sind Kinder auf Trauerfeiern willkommen. Dabei sollten Sie individuell
entscheiden, ob das Kind die Trauerfeier verkraftet oder möglicherweise zu sensibel
ist. Dennoch ist es sinnvoll, Kinder nicht von der Trauerfeier auszuschließen, um sie
erstmals mit dem Tod zu konfrontieren. Ein offener und einfühlsamer Umgang hilft
ihnen dabei, den Tod zu verstehen.


Bei der Kleiderordnung wird mittlerweile häufig auch eine gepflegte
Alltagsbekleidung akzeptiert. Verzichten Sie allerdings auf grelle Farben und fröhliche
Motive.

Sitzordnung

Die Sitzordnung bleibt unabhängig von der Art der Trauerfeier, ob religiös oder
weltoffen, gleich. In der ersten Reihe sitzt die Familie. Redner:innen sollten am besten
in den vorderen Reihen und direkt am Gang Platz nehmen, um beim Aufstehen keine
Unruhe zu verursachen. Hinter der Familie sitzen Freund:innen des oder der
Verstorbenen. Weitere Bekannte können sich in die Reihen dahinter setzen.

Vermeiden Sie unangenehme Situationen


Seien Sie pünktlich! Verspätet zur Trauerfeier zu erscheinen, wird als sehr störend
empfunden und ist sehr unangenehm. Seien Sie am besten bereits 30 Minuten vor
Beginn der Trauerfeier da. Besonders, wenn Sie den Ort der Bestattung nicht kennen.
Während der Beerdigung sollten Sie am besten Ihr Handy ausschalten, um störende
Anrufe oder auch lautes Vibrieren zu vermeiden. Verhalten Sie sich der Stimmung
entsprechend. Vermeiden Sie es zu Lachen oder laute Gespräche. Soll die Trauerfeier
allerdings eher fröhlich gestaltet werden, merken Sie dies anhand der Stimmung.
Wichtig ist nur, dass Sie sich der Stimmung entsprechend verhalten und dabei
einfühlsam bleiben.

Ablauf

Am Eingang liegt oftmals ein Kondolenzbuch aus, in das Sie sich eintragen können.
Sie können ebenfalls Beileidsbekundungen und Wünsche niederschreiben. Für die
Familie dient das Kondolenzbuch als Trost, um sich daran zu erinnern, wer an der
Trauerfeier teilgenommen und mit Ihnen an den Verstorbenen oder die Verstorbene
gedacht hat.


Der Ablauf einer Beerdigung ist individuell und richtet sich bei religiösen
Bestattungen nach den Riten/Gebräuchen der jeweiligen Religion. Üblicherweise
wird Musik gespielt, und Redner:innen treten nach vorne, um des oder der
Verstorbenen zu gedenken.


Bei Erdbestattungen wird anschließend der Sarg von den Sargträgern aus der
Trauerhalle getragen. Die Trauergemeinde folgt den Sargträgern zur Begräbnisstätte.
Dabei wird die Reihenfolge der Sitzordnung beibehalten. Während des Leichenzugs
sollte weder gesprochen noch das Handy verwendet werden.


Handelt es sich um eine Feuerbestattung, bleibt der Sarg in der Regel in der Kapelle
stehen, bis er später ins Krematorium gebracht wird.


Nach der Grablegung haben Sie die Gelegenheit, Ihr Beileid auszusprechen. Neben
tröstenden Worten spenden auch eine Umarmung oder ein Händedruck Kraft.
Möglicherweise haben die Angehörigen zuvor gebeten, von Beileidsbekundungen
abzusehen. Meist wird dieser Wunsch in der Traueranzeige zum Ausdruck gebracht.
Falls Sie sich unsicher sind, warten Sie bei der Grablegung ab, ob die Angehörigen
nach der Zeremonie weiterhin am Grab bleiben. Falls nicht, sollten Sie auf eine
Beileidsbekundung verzichten.

Leichenschmaus


Nach der Beisetzung findet häufig ein gemeinsames Mittagessen oder Kaffeetrinken
statt. Sie werden dazu entweder in der Trauerkarte oder während der Trauerfeier
eingeladen. Hier kann sich die Stimmung auflockern. Der Leichenschmaus dient
dazu, über den Verstorbenen oder die Verstorbene zu sprechen und Erinnerungen
auszutauschen. Verabschieden Sie sich am besten persönlich von den Angehörigen, bevor Sie gehen.

Die Zeit danach


Geben Sie den Angehörigen Zeit, zu trauern. Den Tod eines geliebten Menschen zu
verarbeiten, braucht seine Zeit. Seien Sie für die Hinterbliebenen da und bieten Sie
Ihre Hilfe an.


Falls Sie nicht an der Beerdigung teilnehmen können, sind Sie sich vielleicht unsicher,
ob die digitale Beileidsbekundung nicht als pietätlos betrachtet werden könnte.
Tatsächlich kann das eine Frage der Generation sein: Jüngere Generationen werden
die digitale Variante eher akzeptieren als die ältere Generation, die noch eher an
Briefe oder Karten gewöhnt ist.

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