Kurz Natursteine

grablicht

Ewige Erinnerung: Das Grablicht

Das wichtigste auf einen Blick

Inhaltsverzeichnis

Bei einem Gang über den Friedhof, gerade in den dunklen Monaten, fallen sie gleich ins Auge: Grablichter. Meistens mit einer roten, oft aber auch mit einer weißen Umfassung, stehen sie hell erleuchtet auf den Grabstätten. Aber was hat es mit ihnen auf sich? All das erfahren Sie in diesem umfassenden Artikel zum Thema Grablichter. 

Was ist ein Grablicht?

Ein Grablicht ist eine kleine Lichtquelle, die auf Gräbern oder auch auf Gedenkstätten platziert wird. Die Grablichter sind dabei, gerade für die Angehörigen eines Verstorbenen, mehr als nur flackernde Flammen auf Gräbern – sie sind auch Symbole der Liebe, der Erinnerung und des Gedenkens: 

Sie sollen das Weiterleben der Erinnerungen an die Verstorbenen oder auch an die Unsterblichkeit der Seele symbolisieren. 

In einigen Fällen werden sie sogar als spirituelle Verbindung zu den Seelen der Verstorbenen betrachtet, denn die Tradition des Anzündens von Grablichtern reicht weit zurück und findet sich in vielen Religionen und Kulturen wieder. Entsprechend unterschiedlich kann die Bedeutung des Grablichts ausfallen. 

Warum ein Grablicht?

Die Verbindung von Licht und Hoffnung macht Grablichter zu einem kraftvollen Symbol. In dunklen Momenten können sie Trost und Zuversicht spenden. Das Licht repräsentiert das Leben selbst und drückt die Vorstellung aus, dass die Erinnerung an geliebte Menschen niemals erlischt.

Wann zündet man ein Grablicht an?

Grablichter werden oft an besonderen Tagen wie Geburtstagen, Todestagen oder Feiertagen wie Allerheiligen und Allerseelen entzündet. Doch natürlich können und dürfen auch spontane Besuche am Grab von einem flackernden Licht begleitet werden. 

Wo stellt man das Grablicht ab? 

Ist noch kein Grablicht auf dem Grab platziert und befindet man sich womöglich zum ersten Mal in der Situation, das Grab eines geliebten Angehörigen oder Freundes zu besuchen, kann diese Situation Unbehagen im Besucher des Grabs auslösen. Immerhin möchte man dem Verstorbenen seinen Respekt zollen und seine Wertschätzung zum Ausdruck bringen, ohne in ein womöglich unbekanntes “Fettnäpfchen” zu treten. 

In den meisten Kulturen gibt es tatsächlich eine bestimmte Stelle auf dem Grab, an der man ein Grablicht platziert. Diese Stelle kann je nach kulturellen Bräuchen, Religionen oder aber auch je nach persönlichen Vorlieben variieren. 

Hier sind einige häufige Positionen, an denen Grablichter platziert werden:

  • Grabstein oder Grabplatte: Viele Menschen stellen Grablichter direkt auf den Grabstein oder die Grabplatte. Dies bietet eine zentrale Stelle, die leicht sichtbar ist und eine direkte Verbindung zum Verstorbenen herstellt.
  • Grabkreuz: In katholischen Traditionen oder in Regionen, in denen Kreuze auf Gräbern üblich sind, kann das Grablicht am Fuß oder in der Nähe des Kreuzes platziert werden.
  • Gedenkstein oder Gedenktafel: Wenn es einen separaten Gedenkstein oder eine Gedenktafel gibt, kann das Grablicht dort platziert werden, um die Erinnerung zu ehren.
  • Vase oder Halterung: Manchmal gibt es spezielle Vasen oder Halterungen auf oder neben dem Grab, in die Grablichter gestellt werden können. Diese können aus Metall, Stein oder anderen Materialien bestehen und sorgen dafür, dass das Licht sicher steht.
  • Rahmen oder Umrandung: Manchmal werden Grablichter auch entlang der Umrandung des Grabes platziert.
  • Vor dem Grab: In einigen Fällen werden Grablichter direkt vor dem Grab platziert, insbesondere wenn es keinen auffälligen Grabstein gibt. 

Es ist wichtig, die individuellen Vorlieben, religiösen oder kulturellen Praktiken und auch die Friedhofsvorschriften zu berücksichtigen, wenn man ein Grablicht platziert: In einigen Fällen können Friedhöfe spezielle Regeln oder Empfehlungen für die Platzierung von Grablichtern haben, um eine harmonische Atmosphäre oder die Einhaltung von Sicherheitsvorkehrungen zu gewährleisten. 

Ist man einer anderen Kultur oder Religion als die verstorbene Person angehörig und sich einfach nicht sicher, ob die Platzierung eines Grablichts angemessen ist, lohnt es sich, eventuell bei Familienmitgliedern des Verstorbenen oder anderen Anhängern der jeweiligen Religion oder Kultur vorsichtig nachzufragen. 

Variationen von Grablichtern

Grablichter gibt es in verschiedenen Farben und Formen, wie beispielsweise als klassische Kerze oder auch als Laterne. Jede Form trägt ihre eigene Symbolik und Ästhetik: Laternen bieten Schutz für das Grablicht vor Wind und Wetter und sind in der Regel größer und damit tendenziell etwas auffälliger als das einzelne Grablicht für sich. Zusätzlich schafft die Grablaterne eine permanente Möglichkeit, das Grablicht sicher und auf Wunsch auch immer an der gleichen Stelle am Grab zu platzieren. 

Andererseits ist die Anschaffung für eine Laterne womöglich etwas kostspieliger als ein einzelnes Grablicht. Dementsprechend sollten Sie beim Kauf abwägen, welche Variante für Ihren Gebrauch am sinnvollsten ist. 

Nachhaltigkeit: Grablichter mit LEDs

Mit dem wachsenden Bewusstsein für Umweltschutz werden Grablichter mit LEDs immer beliebter. Sie bieten zum einen den Vorteil einer längeren Lebensdauer und verbrauchen zum anderen weniger Energie als herkömmliche Kerzen. Zusätzlich besteht eine geringere Brandgefahr, da LED-Grablichter nicht angezündet werden müssen, sondern zumeist mit einer austauschbaren Batterie betrieben werden. 

Die nachhaltige Alternative: Das Solar-Grablicht

Auch Solar-Grablichter sind eine umweltfreundliche Alternative, die Sonnenenergie nutzen, um ihre Batterien aufzuladen. Sie sind unabhängig von Stromquellen und bieten eine konstante Lichtquelle, die sich während des Tages auflädt und nachts erstrahlt.

Brenndauer von Grablichtern

Die Brenndauer von Grablichtern variiert je nach Art: LED-Grablichter halten oft viele Stunden lang, während traditionelle Kerzen je nach Größe und Wetterbedingungen ganz unterschiedlich lange brennen können. Allerdings steht die zu erwartende Brenndauer zumeist auf den Produkten geschrieben – dementsprechend ist es sinnvoll, beim Kauf genau auf die Produkt- oder Verpackungsbeschreibung des Grablichts zu schauen. 

Welches Grablicht empfiehlt sich im Sommer? 

Wenn Sie im Sommer ein herkömmliches Grablicht aus Wachs tagsüber weniger gerne anzünden möchten, da man die Flamme in den hellen Sonnenstunden nur sehr schlecht sehen kann oder weil Sie Bedenken bezüglich des Brandschutzes haben, empfiehlt sich erneut ein Grablicht, das entweder mit LED-Lichtern oder mithilfe der Energie der Sonne (Solar) brennt. Tagsüber müssen Sie das Grablicht nicht anzünden und trotzdem leuchtet es dann abends für den Verstorbenen, wenn die Sonne untergeht. 

Fazit 

Mit Grablichtern stehen Ihnen verschiedene Möglichkeiten zur Verfügung, um einem verstorbenen Menschen zu gedenken. Hierbei sollten Sie zwar auch auf die Gegebenheiten des Friedhofs und des Grabs achten und auf individuelle Bedürfnisse von Angehörigen oder auch auf die Kultur des Verstorbenen Rücksicht nehmen, aber dennoch: Grablichter bieten Ihnen von den traditionellen Kerzen, über stilvolle Laternen, die auch als Dekoration fürs Grab fungieren, bis hin zu modernen LEDs und Solaroptionen eine breite Palette an Möglichkeiten, Erinnerungen an Ihre Liebsten auf eine andächtige Art und Weise aufrechtzuerhalten.

Kennen Sie bereits unsere Produkte?

Entdecken Sie die Produktvielfalt von Kurz Natursteine – vom Grabmal bis  zur Gartengestaltung

Katalog 

Immer die neuesten Kollektionen im Überblick.

Kurz Natursteine – Katalog 2019

Aufstellung, Beratug, Planung, Verkauf

Egal, welches Anliegen – Die Experten von Kurz Natursteine beraten Sie gerne und jederzeit. 

Der 3D-Konfigurator 

Den Grabstein ganz einfach, unkompliziert und schnell zu Hause entwerfen 

Steinmetz in der Nähe finden 

Unsere Partner agieren in ganz Deutschland und Österreich. Hier werden Sie garantiert fündig.